Über uns 


Ich heiße Jana Holste, bin mitllerweile 29 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meinem Freund und unseren beiden Hunden Jill und Juna im schönen Mittelfranken, in der Nähe von Ansbach. 

Mein Zwinger "Sanjamos" besteht seit 2017. Bislang habe ich mit der Hilfe und Unterstützung von Karin Gerhard Beyersdorf, meiner langjährigen Freundin und ebenfalls Züchterin (von ihr habe ich Sammy und Jill) und ihrem Mann Peter, zwei Würfe großgezogen.

Nicht zuletzt durch meine berufliche Tätigkeit als gelernte Tiermedizinische Fachangestellte, welche ich seit nunmehr fast zehn Jahren in einer großen Tierklinik in Nürnberg ausübe, liegt mir in erster Linie die Gesundheit der Tiere sehr am Herzen. Leider habe ich in meinem Beruf schon vieles erfahren und erlebt und bin von daher stets bemüht, Sinnvolles für die Rasse des English Cocker Spaniels zu tun, in Bezug auf deren Gesundheit an erster Stelle, aber auch im Wesen und nicht zuletzt im Aussehen. 

 

Wie alles begann:

Schon in jungen Jahren war es mein größter Wunsch, einen eigenen Hund zu besitzen, ganz gleich welche Rasse, wobei ursprünglich der Golden Retriever auf Platz 1 stand.

Leider konnte ich meinen Papa damals (noch) nicht davon überzeugen, unsere Familie mit einem Hund zu vergrößern. Unzählige Mal versuchte ich ihn umzustimmen, bedauerlicherweise lies er sich jedoch nich überreden. 

Dennoch sollte sich der Wunsch nach einem eigenen Haustier erfüllen, als ich zu meinem 5. Geburtstag ein Zwergkaninchen geschenkt bekam, welches ich auf den Namen "Mucki" taufte. Meine Mucki wurde von mir bestens umsorgt und gepflegt und war durchaus talentiert. So konnte Mucki beispielsweise auf Kommando in ihren Käfig springen, Männchenmachen und lies sich sogar abrufen. Im Nachhinein betrachtet war es eventuell nicht unbedingt artgerecht, einem Kaninchen solche Kommandos beizubringen, aber ich wollte ja auch einen Hund und kein Kaninchen. Dennoch liebte ich Mucki sehr und war sehr froh, sie zu haben. Nach sieben Jahren treuer Freundschaft musste ich für immer Abschied von ihr nehmen.

Auch nach der Zeit mit Mucki, war der Wunsch nach einem Hund selbstverständlich noch nicht verflogen. Also versuchte ich erneut mein Glück, meinen Papa entsprechend zu beeinflussen - leider erneut ohne den ganz großen Erfolg!  Aber zumindest habe ich ihn an einem kalten Wintertag im Januar 2003 dazu gebracht, mit mir zur CACIB Nürnberg, einer großen Hundeausstellung, zu fahren. Dort sah ich erstmals den English Cocker Spaniel.Ich war sehr angetan von dem gesamten Erscheinungsbild des Spaniels, allenvoran von deren lustigem, aufgeschlossenen Charakter und den schönen langen Ohren. Und siehe da, auch mit Vater vermittelte den Eindruck, als würde er Gefallen an der Rasse finden.

Die Heimfahrt erlebte ich dennoch nicht mit einem Cocker Spaniel auf dem Schoß, sondern mit einem T-Shirt mit dem Abbild eines Golden Retrievers, welches mir mein Papa an diesem Tage schenkte. Wow!

Aus dem kleinen fünfjährigen Kind wurde zwischenzeitlich ein selbstbewussteres Mädchen und ich beschloss, mich diesmal nicht so einfach abservieren zu lassen und begann, mich intensiver über die Rasse des Englisch Cocker Spaniel zu informieren. Zunächst über verschiedene Bücher und über das Internet. Schon nach kurzer Zeit stieß ich dabei auf die Homepage des Jagdspaniel-Klub e.V. und damit auch auf die Züchterliste des Vereins.

Nachdem ich geschickterweise mittlerweile meine Mama auf meine Seite gezogen hatte, hatte ich mehr und mehr Hoffnung, auch meinen Papa zu überzeugen. Auf der Suche nach einem geeigneten Züchter kam ich zu den Snoopy's und ihrer Züchterin, Karin Gerhard. Nach vielen Besuchen des Zwingers von Karin in Großhaslach und nach viel Überzeugungsarbeit gegenüber meinem Papa war es dann letztendlich so weit: Im Juni 2014 durfte ich meinen ersten eigenen Hund "Snoopy´s Up to date" alias "Sammy" abholen und ihn zu uns nach Hause nach Windsbach holen.

Durch die Vielzahl an Besuchen und den auch anschließenden engen Kontakt mit Karin entwickelte sich eine wunderbare Freundschaft, die bis heute fortdauert. Dies war auch Anlass dafür, dass mehr oder weniger unerfahren gemeinsam mit Karin im März 2005 meine erste Ausstellung besuchte und meinen Sammy den prüfenden Blicken der Richter überließ.

Da mein Sammy sich zu einem ausgesprochen hübschen Kerlchen entwickelte und alle nötigen Zuchtinstanzen mit besten Ergebnissen durchlaufen hatte, deckte er im Jahre 2005 auch erstmals eine Hündin, im Zwinger von Karin.

Seither hat Sammy an die 80 Nachkommen, darunter auch den kleinen Clown Leopold "Brown Leo of new Forest", der im Dezember 2005 bei uns einzog. Leo, ein richtiger Wirbelwind, ausgestattet mit dem "Will-to-Please", habe ich im April 2015 aufgrund einer schlimmen Diagnose viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.  

Noch bevor Leo von uns ging, zog Küken Jill bei uns ein. Nicht geplant und trotzdem da. Jill war als einziger Welpe aus dem J-Wurf von Karin und Peter noch nicht vergeben. Und so kam es, wie es kommen musste. An einem Sommerwochenende im August hatte ich bei Karin und Peter Hunde gehütet, während sie auf einer Ausstellung zum Richten waren. 

Hatte dieses kleine süße Wesen es doch tatsächlich innerhalb kürzester Zeit geschafft, mich um den Finger zu wickeln. Nachdem ich Karin und Peter, die anfangs nicht begeistert waren, von der Idee, Jill zu behalten, doch überzeugen konnte, durfte Jill bleiben.

Sie wuchs zu einer sehr vielversprechenden Hündin heran und war für so manche Überraschungen gut. Trotz ihrer Farbe erzielte ich mit ihr großartige Erfolge und erlebte unvergessliche Momente im Ausstellungsring. Jill hat eine wahnsinnige Persönlichkeit. Jeder der sie kennt, liebt sie und ihr unvergleichliches Wesen. Sie ist mein Seelchen, mein Schatten und eine große Bereicherung für uns und unsere Zucht.

2017 schenkte sie mir ihren ersten Wurf. Leider war es mir aus persönlichen Gründen damals nicht möglich, eine Hündin aus dem Wurf zu behalten.

Doch im November 2018 sollte sich der Traum von einer mehrfarbigen Jill-Tochter erfüllen, als der vorletzte Welpe in einem 7er Wurf geboren wurde. Juna, eine blauschimmel Hündin.

Juna's offizieller Namen lautet "Sanjamos Beauty Hit That Beat". Dieser passt jedoch ganz und gar nicht zu ihr. Schön ist sie zwar geworden , aber "Badaboom-Badabang" hätte wohl besser gepasst, um ihr aufgewecktes, fröhliches und impulsives Wesen zu beschreiben.

Ihre große Liebe hat sie in meinem Freund Marc gefunden. Die beiden sind wirklich zu einem tollen Team heran gewachsen und wenn die zwei unterwegs sind, bin ich dann meist abgeschrieben (bei beiden ((-: ) Marc ist der Animateur unserer Hunde und für jeden Spass zu haben. Er unterstützt mich, wo er nur kann und steht zu 100 % hinter mir und meinen Entscheidungen, was nicht selbstverständlich ist, für dieses eher ungewöhnliche Hobby einer jungen Frau.

Mittlerweile ist Juna zwar nicht erwachsen, aber groß geworden und erfüllt alle Zuchtvorraussetzungen mit besten Ergebnissen, um in Zukunft die Linie der Sanjamos-Cocker weiter zuführen. Ihre Mutter Jill erwartet im Juni 2020 ihren letzten Wurf, ehe sie dann in den wohlverdienten Ruhestand geht, welchen sie selbstverständlich bei uns verbringt.